Trek Fuel LX im Test: Zu viel Flex fürs Grobe?
Mit dem Trek Fuel LX schickt der US-Hersteller die langhubige Enduro-Variante seiner vielseitigen Rahmenplattform ins Rennen. Ausgestattet mit satten 170 mm Federweg an der Front und 160 mm am Heck richtet sich das Bike an Trail-Rider, die es im groben Gelände richtig krachen lassen wollen.
Im Mittelpunkt des Tests steht die Frage, ob die hochvariable Plattform den extremen Belastungen im harten Enduro-Einsatz gewachsen ist oder ob der Rahmen unter starker Beanspruchung zu viel Flex aufweist. Flexibilität kann zwar Traktion und Fahrkomfort verbessern, zu viel Nachgiebigkeit geht jedoch auf Kosten der Präzision in schnellen Anliegern und verblockten Steinfeld-Passagen.
Unser Test zeigt, wie sich das Bike in der Praxis schlägt, für wen sich die Anschaffung lohnt und ob Trek den Spagat zwischen Variabilität und kompromissloser Abfahrtsperformance gemeistert hat.