5/14/2026

NRW-Waldgesetz: Droht das Aus für Mountainbiker?

In Nordrhein-Westfalen sorgt ein Entwurf zur Reform des Landesforstgesetzes für massive Verunsicherung in der Mountainbike-Szene. Kernpunkt der Diskussion ist die geplante Neuregelung des Betretungsrechts im Wald. Laut aktuellen Plänen könnten Mountainbiker künftig von schmalen Pfaden und Singletrails verbannt werden, da das Befahren nur noch auf „geeigneten“ Wegen gestattet sein soll.

Was genau als „geeignet“ gilt, bleibt im Entwurf vage, was Kritikern zufolge Tür und Tor für willkürliche Sperrungen öffnet. Für die wachsende Community von Mountainbikern und E-MTB-Fahrern käme dies einem herben Schlag gleich, da das sportliche Fahren abseits breiter Forstautobahnen den Kern des Sports ausmacht. Verbände wie die DIMB (Deutsche Initiative Mountainbike) mobilisieren bereits gegen das Vorhaben, um die Interessen der Radfahrer zu wahren. Für Endverbraucher bedeutet dies potenzielle Einschränkungen bei der Routenplanung und könnte die Attraktivität der Region für den Radtourismus erheblich schmälern. Betroffene sollten die gesetzlichen Entwicklungen in NRW nun aufmerksam verfolgen.

Quelle: MTB-News.de

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Weitere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.