NRW-Forstgesetz neu: Trail-Verbot endlich vom Tisch?
Das Ringen um das neue Landesforstgesetz in Nordrhein-Westfalen geht in die nächste Runde: Ein überarbeiteter Gesetzesentwurf liegt vor und sorgt in der Mountainbike-Community für gemischte Reaktionen.
Nachdem die ursprünglichen Pläne für pauschale Wegesperrungen und ein drohendes Trail-Verbot heftige Proteste von Verbänden und Bikern ausgelöst hatten, rudert die Politik an zentralen Stellen zurück. Einige Passagen wurden spürbar entschärft, was Hoffnung auf den Erhalt beliebter Singletrails macht.
Gleichzeitig bringt der Entwurf jedoch auch neue Verschärfungen mit sich: Bestimmte Einschränkungen beim Betretungsrecht bleiben bestehen und könnten das Befahren naturnaher Pfade rechtlich weiter verkomplizieren. Für Biker bedeutet das vorerst einen Balanceakt zwischen gewonnener Rechtssicherheit und neuen Hürden im Wald. Interessenverbände betonen daher, den Prozess weiterhin kritisch zu begleiten, um ein faires Miteinander von Naturschutz und Bikesport sicherzustellen.