Cowboy-Rückruf: Logistik-Chaos belastet E-Bike-Besitzer
Der E-Bike-Hersteller Cowboy sorgt erneut für negative Schlagzeilen. Nachdem das Unternehmen bereits durch finanzielle Instabilität Schlagzeilen machte, entwickelt sich der aktuelle Rückruf des Modells "4 ST" (Edition MR) zu einer massiven Belastungsprobe für die Kunden. Betroffene Besitzer stehen vor einem logistischen Albtraum, da der Hersteller keinen Abholservice anbietet. Stattdessen müssen Nutzer ihre Räder eigenständig zu einem der bundesweit lediglich vier vorhandenen Service-Hubs transportieren.
Besonders kritisch ist die aktuelle Terminsituation: Berichten zufolge sind bis Juni 2026 keinerlei freien Termine für die notwendigen Reparaturen verfügbar. Da beim Modell 4 ST ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko besteht, ist diese extreme Verzögerung für die Nutzer besonders brisant. Für Endverbraucher bedeutet dies eine erhebliche Einschränkung der Nutzbarkeit und einen massiven Vertrauensverlust in den After-Sales-Service der Marke. Wer derzeit über den Kauf eines Cowboy-Bikes nachdenkt, sollte die mangelhafte Service-Infrastruktur in seine Entscheidung einbeziehen.