1/20/2026

ADFC fordert bessere Radwege und neue Promillegrenzen

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) nutzt den diesjährigen Verkehrsgerichtstag in Goslar, um weitreichende Verbesserungen für Radfahrer einzufordern. Im Zentrum der Forderungen steht der zügige Ausbau lückenloser und qualitativ hochwertiger Radwegenetze, um die Sicherheit im Straßenverkehr massiv zu erhöhen.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft die Rechtssicherheit: Der Verband empfiehlt die Einführung eines gesetzlichen Alkoholgrenzwerts für Rad- und Pedelecfahrende. Bisher liegt die Grenze für die absolute Fahruntüchtigkeit bei Radfahrern in Deutschland bei 1,6 Promille – ein Wert, der deutlich über dem für Autofahrer liegt. Da die Nutzung von E-Bikes zunimmt und oft höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten gefahren werden, sieht der ADFC hier dringenden Anpassungsbedarf im Sinne der allgemeinen Verkehrssicherheit. Diese Forderungen zielen darauf ab, den Radverkehr moderner zu regulieren und sicherer zu gestalten, was direkten Einfluss auf die tägliche Mobilität und die rechtliche Situation von Millionen Verbrauchern hat.

Quelle: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC)

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